Ausgehend von dem Tableau mit Holzornamenten des Minbar der Ibn-Tulun-Moschee in Kairo aus dem Jahr 1296, einem Meisterwerk aus der Mameluken-Zeit, entwickelte die österreichische Künstlerin Adriana Czernin eine Werkserie, die verschiedene Aspekte geometrischer Konstruktion thematisiert. Czernin begreift das Ornament als Metapher für kulturelle, gesellschaftliche und persönliche Verstrickungen. Konstruktion und Dekonstruktion – das Befolgen, Durchbrechen und Unterwandern der Regeln – sind Aspekte ihrer intensiven Arbeit mit den Erscheinungen des Ornamentalen. Abgesehen von der Auseinandersetzung mit der Formensprache des historischen Relikts konzentriert sich Czernin auf die Funktion des Ornaments als Träger von Tradition und Religion und verweist somit auf seine transzendente Bedeutung.
Ausgehend von dem Tableau mit Holzornamenten des Minbar der Ibn-Tulun-Moschee in Kairo aus dem Jahr 1296, einem Meisterwerk aus der Mameluken-Zeit, entwickelte die österreichische Künstlerin Adriana Czernin eine Werkserie, die verschiedene Aspekte geometrischer Konstruktion thematisiert. Czernin begreift das Ornament als Metapher für kulturelle, gesellschaftliche und persönliche Verstrickungen. Konstruktion und Dekonstruktion – das Befolgen, Durchbrechen und Unterwandern der Regeln – sind Aspekte ihrer intensiven Arbeit mit den Erscheinungen des Ornamentalen. Abgesehen von der Auseinandersetzung mit der Formensprache des historischen Relikts konzentriert sich Czernin auf die Funktion des Ornaments als Träger von Tradition und Religion und verweist somit auf seine transzendente Bedeutung.
Erschienen anlässlich der Ausstellung im MAK 18. April – 30. September 2018
